VOM C64 ZUR KI
1980er → 2000er · Wechselspeicher

Du kennst 💾.
Das hier ist das Original.

Das Speichern-Symbol in Programmen und Apps ist kein abstraktes Kästchen. Es erinnert an eine 3½-Zoll-Diskette – einen echten magnetischen Datenträger, den man in den Computer schob.

Und davor gab es 5¼-Zoll-Disketten, die tatsächlich biegsam waren. Daher kommt das englische „floppy“. 😄
💾 Speicher testen
Originale schwarze 3,5-Zoll-Diskette
Originalfoto: Load · Public Domain · Wikimedia Commons
💾 1,44 MBtypische HD-3½-Zoll-Diskette
5¼″groß und wirklich biegsam
3½″harte Kunststoffhülle
MagnetischDaten auf beschichteter Scheibe
So sah das wirklich aus

Von „floppy“ zu dem Symbol, das bis heute lebt.

Originale 5,25-Zoll-Diskette
5¼-Zoll-DisketteDie äußere Hülle war flexibel. Das Medium war größer als die spätere 3½-Zoll-Diskette.
Load · Public Domain · Wikimedia Commons
Originale 3,5-Zoll-Diskette
3½-Zoll-DisketteFeste Kunststoffhülle und Metallschieber. Die bekannte HD-Version speicherte 1,44 MB.
Load · Public Domain · Wikimedia Commons
Commodore 1541 Diskettenlaufwerk
Commodore 1541Das offizielle 5¼-Zoll-Laufwerk für den C64 wurde 1982 eingeführt.
Evan-Amos · Public Domain · Wikimedia Commons
Jetzt wird's gemein

Wie viele Disketten braucht dein Handyfoto?

Stell ungefähr ein, wie groß das Foto ist. Wir rechnen mit einer 1,44-MB-Diskette.

6

Disketten für ein einziges Foto. 😂

Bonus-Test

Und 1 GB?

Heute klingt 1 GB fast niedlich. Wie viele 1,44-MB-Disketten wären dafür rechnerisch nötig?


Was zeigt dieses Symbol? 💾

Damals vs. heute

Speicher war etwas, das man anfassen konnte.

💾 Damals

Diskette beschriften, einlegen, Laufwerk arbeiten hören, Datei kopieren – und die Diskette anschließend wirklich mitnehmen.

☁️ Heute

Cloud, SSD und Smartphone-Speicher sind im Alltag weitgehend unsichtbar. Dateien wechseln Geräte, ohne dass man einen Datenträger herumträgt.

FAQ

Diskettenwissen für Menschen, die nur 💾 kennen.

Warum heißt sie „Floppy Disk“?

Frühe verbreitete Diskettenformate wie die 5¼-Zoll-Diskette steckten in einer flexiblen Hülle. Die spätere 3½-Zoll-Diskette hatte zwar ein hartes Gehäuse, gehörte technisch aber weiterhin zur Familie der Floppy Disks.

Wie viel passte auf eine 3½-Zoll-Diskette?

Es gab verschiedene Varianten. Besonders bekannt wurde die 3½-Zoll-HD-Diskette mit 1,44 MB formatierter Kapazität.

Was war eine 5¼-Zoll-Diskette?

Ein größeres Diskettenformat mit flexibler Kunststoffhülle. Solche Disketten wurden unter anderem bei Heimcomputern und PCs verwendet.

Was war das Commodore 1541?

Ein 5¼-Zoll-Diskettenlaufwerk für Commodore-Heimcomputer, besonders bekannt in Verbindung mit dem C64.

Warum hatte eine Diskette einen Schreibschutz?

Damit Daten nicht versehentlich verändert oder gelöscht wurden. Je nach Format wurde dafür eine Kerbe oder ein kleiner Schieber verwendet.

Warum ist die Diskette heute noch das Speichern-Symbol?

Das Symbol wurde in grafischen Benutzeroberflächen als leicht erkennbare Metapher für „Speichern“ etabliert. Obwohl das physische Medium weitgehend verschwunden ist, blieb das Piktogramm erhalten.

Waren Disketten zuverlässig?

Sie waren praktisch, aber empfindlich gegenüber Alter, Magnetfeldern, Schmutz und mechanischer Beschädigung. Deshalb waren wichtige Daten auf nur einer Diskette keine besonders gute Idee.

Kann man Disketten heute noch lesen?

Ja, mit passender Hardware. Bei sehr alten Formaten können allerdings spezielle Laufwerke, Controller oder Software nötig sein.

Quellen & Bilder

Echte Datenträger. Echte Bilder.

3½-Zoll-Diskette: Load, Public Domain. · 5¼-Zoll-Diskette: Load, Public Domain. · Commodore 1541: Evan-Amos, Public Domain. Alle über Wikimedia Commons.

3½-Zoll-Original · 5¼-Zoll-Original · Commodore 1541

Weiterreisen

Speichern gelernt. Jetzt brauchen wir einen Computer dazu. 😄

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