Du kennst 💾.
Das hier ist das Original.
Das Speichern-Symbol in Programmen und Apps ist kein abstraktes Kästchen. Es erinnert an eine 3½-Zoll-Diskette – einen echten magnetischen Datenträger, den man in den Computer schob.

Von „floppy“ zu dem Symbol, das bis heute lebt.

Load · Public Domain · Wikimedia Commons

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Evan-Amos · Public Domain · Wikimedia Commons
Wie viele Disketten braucht dein Handyfoto?
Stell ungefähr ein, wie groß das Foto ist. Wir rechnen mit einer 1,44-MB-Diskette.
Disketten für ein einziges Foto. 😂
Und 1 GB?
Heute klingt 1 GB fast niedlich. Wie viele 1,44-MB-Disketten wären dafür rechnerisch nötig?
Was zeigt dieses Symbol? 💾
Speicher war etwas, das man anfassen konnte.
Diskette beschriften, einlegen, Laufwerk arbeiten hören, Datei kopieren – und die Diskette anschließend wirklich mitnehmen.
Cloud, SSD und Smartphone-Speicher sind im Alltag weitgehend unsichtbar. Dateien wechseln Geräte, ohne dass man einen Datenträger herumträgt.
Diskettenwissen für Menschen, die nur 💾 kennen.
Warum heißt sie „Floppy Disk“?
Frühe verbreitete Diskettenformate wie die 5¼-Zoll-Diskette steckten in einer flexiblen Hülle. Die spätere 3½-Zoll-Diskette hatte zwar ein hartes Gehäuse, gehörte technisch aber weiterhin zur Familie der Floppy Disks.
Wie viel passte auf eine 3½-Zoll-Diskette?
Es gab verschiedene Varianten. Besonders bekannt wurde die 3½-Zoll-HD-Diskette mit 1,44 MB formatierter Kapazität.
Was war eine 5¼-Zoll-Diskette?
Ein größeres Diskettenformat mit flexibler Kunststoffhülle. Solche Disketten wurden unter anderem bei Heimcomputern und PCs verwendet.
Was war das Commodore 1541?
Ein 5¼-Zoll-Diskettenlaufwerk für Commodore-Heimcomputer, besonders bekannt in Verbindung mit dem C64.
Warum hatte eine Diskette einen Schreibschutz?
Damit Daten nicht versehentlich verändert oder gelöscht wurden. Je nach Format wurde dafür eine Kerbe oder ein kleiner Schieber verwendet.
Warum ist die Diskette heute noch das Speichern-Symbol?
Das Symbol wurde in grafischen Benutzeroberflächen als leicht erkennbare Metapher für „Speichern“ etabliert. Obwohl das physische Medium weitgehend verschwunden ist, blieb das Piktogramm erhalten.
Waren Disketten zuverlässig?
Sie waren praktisch, aber empfindlich gegenüber Alter, Magnetfeldern, Schmutz und mechanischer Beschädigung. Deshalb waren wichtige Daten auf nur einer Diskette keine besonders gute Idee.
Kann man Disketten heute noch lesen?
Ja, mit passender Hardware. Bei sehr alten Formaten können allerdings spezielle Laufwerke, Controller oder Software nötig sein.
Echte Datenträger. Echte Bilder.
3½-Zoll-Diskette: Load, Public Domain. · 5¼-Zoll-Diskette: Load, Public Domain. · Commodore 1541: Evan-Amos, Public Domain. Alle über Wikimedia Commons.